Wenn man ein Jahrzehnt im System des öffentlich rechtlichen Rundfunks verbringt und sich irgendwann als Moderator ausprobieren darf, dann trifft man auf eine ganze Menge Moderationstrainer. Die einen laufen einem beim Radio über den Weg – die anderen wissen ganz genau welches Handwerkszeug sie einem mitgeben müssen, damit man auch vor der Fernsehkamera gut rüber kommt. All diese Moderationstrainer haben mir ein Stückweit geholfen, aber den wirklichen Sprung nach vorn habe ich durch das Moderations-Training mit Silke Fritzsche gemacht. Da kommt diese blonde, gutaussehende Frau um die Ecke, erzählt, wie sie mit Erich Böhme und bei Pro Sieben gearbeitet hat und dass nun auch große DAX Unternehmen zu ihren Kunden zählen. Und irgendwann in diesem Vorgespräch sagt Sie diesen einen entscheidenden Satz: „Und jetzt schauen wir mal, welcher Moderationsstil zu Ihnen passt und womit Sie sich am wohlsten fühlen.“ Wie bitte? Was hat die Trainerin da gerade gesagt? Mein Moderationsstil und dann soll ich mich damit auch noch wohl fühlen? Das gibt’s doch gar nicht? Bisher hieß es doch immer: Das macht man so! Diese Formulierung benutzt man dafür! Endlich habe ich eine Moderationstrainerin gefunden, die sich auf mich einlässt. Die überlegt, welche Mittel sie mir an die Hand geben kann, dass am Ende MEIN Moderationsstil dabei rauskommt. Und, und das war mir gänzlich neu, sie kümmert sich auch um Mimik und Gestik. Es macht großen Spaß so zu trainieren, ich gehe aus jedem Gespräch mit Frau Fritzsche etwas schlauer heraus. Ein Tipp noch zum Schluss: Sagen Sie immer die Wahrheit, wenn Sie von ihr gefragt werden, im Zweifel kennt Silke Fritzsche die ehrliche Antwort noch vor Ihnen.

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